Gipfeltreffen der Zerspanungsbranche

30.03.2015, Villingen-Schwenningen

Bei dem Treffen, das bei der IHK in Villingen-Schwenningen stattfand, ging es um das Aufdecken von Synergien und Schnittmengen zwischen den Beteiligten, das Finden von ergänzenden Kompetenzen der Akteure, die Herstellung von Transparenz bei der Angebotspalette der hiesigen Zerspanungsindustrie sowie um die Identifikation von Angebotslücken. „Die Zeit des klassischen Wettbewerbs ist längst vorbei", erklärte Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK, „inzwischen wissen die Unternehmen mehr denn je, wie stark sie voneinander und vor allem von gemeinsamen Projekten profitieren können.“

 

Während sich die HFU des Themas akademische Qualifizierung und Forschung annimmt, ist der GVD seit eh und je für sein Engagement in Sachen Aus- und Weiterbildung bekannt. Das ZISW verschreibt sich Themen, wie einem Technikum, gemeinsamer Einkauf, Technologieunterstützung und vielem mehr.

 

Insgesamt stellt der Wirtschaftszweig Zerspanung mit insgesamt rund 400 Zerspanungsunternehmen einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar, dessen Schwerpunkt auf dem Heuberg liegt. Wie stark der Bedarf an Möglichkeiten zur Vernetzung der Akteure ist, zeigte auch die Resonanz auf das erste Gipfeltreffen: 16 Entscheider, darunter Aufsichtsräte, Geschäftsführer und Professoren, nahmen an dem Austausch teil und haben bereits großes Interesse bekundet, das Treffen als Plattform für die Zerspanungstechnik zu etablieren.