Netzwerk für Sauberkeit in der Medizintechnik

15.05.2015, Tuttlingen

Gleich 24 Netzwerkpartner haben sich zu „CleanMed – dem Kompetenznetzwerk für technische Sauberkeit, Reinigbarkeit und Sterilisierbarkeit in der Medizintechnik“ zusammengefunden, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird.

 

„Ziel des Netzwerks ist es, neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen Produkte möglichst frei von Fertigungsrückständen hergestellt werden können und die im Gebrauchszyklus zugleich gut zu reinigen und zu sterilisieren sind“, erläutert Clustermanagerin Yvonne Glienke. Die Teilnehmer eint das Wissen, dass sie die vielfältigen Herausforderungen im Alleingang nicht würden leisten können – der technologische Fortschritt aber gemeinsam zu erreichen ist. Neben vielen Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Schwerpunkt Tuttlingen sind auch Forschungseinrichtungen sowie vier Unternehmen aus der Schweiz engagiert.

 

Das Netzwerk ist breit aufgestellt und umfasst sowohl Entwicklungsdienstleister, die klassischen Hersteller von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten als auch die Hersteller von Reinigungsanlagen und Reinigungsmitteln. Zudem werden Dienstleister für Reinigungsverfahren integriert. Expertise aus dem Kunststoffbereich bringt das Kunststoff-Institut Südwest (KISW) in Villingen-Schwenningen ein. Mit dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) sowie dem Fraunhofer IPA (Stuttgart) sind renommierte Adressen für technische Sauberkeit aus der Forschung vertreten.